Die Ausgangslage
Ein Telekommunikations- und Internetkonzern musste sein bestehendes Rechenzentrum räumen. Der Grund war gesetzlich (End-of-Life, Compliance-Audit), und der Termin stand fest. Die gesamte Systemlandschaft sollte in eine hybride Zielarchitektur aus Co-Location und Public Cloud umziehen. Gleichzeitig sollte eine alte Datenbankplattform abgelöst werden.
Beteiligt waren mehrere Teams, interne Fachbereiche und ein Hyperscaler.
Wie sich der Engpass gezeigt hat
Niemand konnte sicher sagen, was wann umziehen kann. Jedes System hing an anderen Systemen, und wie stark, war oft nur einzelnen Leuten bekannt. Ohne diese Sicht ließ sich weder ein Umzugsplan noch eine Reihenfolge festlegen, und der Termin rückte näher.
Woher er kam
Jeder Beteiligte plante für sich: die Teams für ihre Systeme, die Fachbereiche für ihre Anforderungen, der Hyperscaler für seine Plattform. Eine gemeinsame Sicht auf Systeme, Abhängigkeiten und den Reifegrad der Teams gab es nicht. Die Planung war so verteilt wie die Organisation.
Was wir gemacht haben
Prozess
Wir haben die Ist- und die Soll-Systemlandschaft vollständig erfasst und den Reifegrad jedes Teams bewertet. Lücken in Systemen und Abläufen haben wir mit GAP-Analysen und System-Audits sichtbar gemacht. Die technischen Anforderungen haben wir gesammelt und daraus Entscheidungsvorlagen für das Management gemacht.
IT
Wir haben die Zielarchitektur definiert. Legacy-Systeme wurden dabei gezielt in moderne, skalierbare Architekturen überführt, statt sie nur zu verschieben. Für die alte Datenbankplattform gab es einen Readiness-Check und ein Konzept für die Ablösung. Die technische Umsetzung haben wir koordiniert, von der Bestandsaufnahme bis zum Betrieb in der neuen Umgebung.
Was davon bleibt
Aus der gemeinsamen Sicht sind Migrations-Blueprints und Release-Pläne entstanden. Mit ihnen konnten die Teams den Umzug selbst planen und steuern.
