Die Ausgangslage
Ein Maschinenbauer baut Anlagen für die Automobilfertigung. Jede Anlage besteht aus Mechanik- und Softwareanteilen und wird für den Kunden konfiguriert. Die Stücklisten dafür wurden zu großen Teilen von Hand gepflegt.
Wie sich der Engpass gezeigt hat
Je mehr Varianten es gab, desto mehr Pflegeaufwand entstand. An den Übergaben zwischen den Beteiligten schlichen sich Fehler ein, und jeder Fehler musste gefunden und korrigiert werden, bevor eine Anlage ausgeliefert werden konnte. Die Auslieferung verzögerte sich.
Woher er kam
Mechanik und Software pflegten ihre Anteile getrennt. Zusammengeführt wurde erst am Ende, von Hand. Die Stückliste bildete damit die Trennung der beiden Bereiche ab, und jede Abstimmung zwischen ihnen wurde zu einem manuellen Schritt.
Was wir gemacht haben
Prozess
Wir haben uns angesehen, wo im Ablauf die Stücklisten entstehen und wo sie von Hand nachgepflegt werden. Diese Pflegeschritte haben wir reduziert und den Konfigurator in den bestehenden Ablauf integriert.
IT
Wir haben einen Variantenkonfigurator konzipiert und weiterentwickelt, der Mechanik- und Softwareanteile in einem Modell zusammenbringt. Die Stücklisten werden daraus automatisch generiert.
Was davon bleibt
Der Konfigurator ist Teil des normalen Ablaufs. Stücklisten entstehen automatisch, und die Fehlerquelle an der Übergabe zwischen Mechanik und Software ist damit weg.
